Hat Ihr Rasen gelbe Flecken, kahle Stellen oder wächst er plötzlich schlecht?
Schäden an Ihrem Rasen sind selten Zufall. Schlecht wachsendes, sich lösendes oder vergilbendes Gras hat meist eine Ursache unter der Erde. Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Schädling zu welchem Schaden gehört und wie Sie ihn schnell und giftfrei wieder loswerden.
Schützen Sie Ihren Rasen mit den richtigen Nematoden
Welcher Rasenschädling befällt Ihren Rasen?
Rasen haben es schwer. Unter der Oberfläche fressen Larven an den Wurzeln, während man von oben nur sieht, dass das Gras schlechter wird. Dies sind die häufigsten Übeltäter.
- Wiesenmückenlarven - Die Larven der Wiesenmücke fressen an den Graswurzeln direkt unter der Oberfläche. Erkennbar an gelben Flecken, die größer werden, besonders im Herbst.
- Engerlinge - Die Larven des Maikäfers tun dasselbe, aber tiefer und mit mehr Schaden. Das Gras löst sich vom Boden, und Vögel picken aktiv im Rasen.
- Zecken & Flöhe - Weniger sichtbar, aber lästig. Besonders ein Problem, wenn Sie Haustiere im Garten haben.
- Regenwürmer - Nicht schädlich, aber die Wurmhaufen können Ihren Rasen unschön aussehen lassen und Vögel anlocken, die dann Schaden anrichten.
- Maulwürfe - Verursachen keine Wurzelschäden, aber die Maulwurfshügel ruinieren Ihren Rasen und machen die Oberfläche uneben. Erkennbar an den frischen Erdhügeln.
Nematoden für einen gesunden Rasen
Nematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die von Natur aus im Boden leben. Sie suchen Larven auf, dringen in diese ein und sorgen dafür, dass die Plage aufhört. Kein Gift, kein Ärger. Einfach die Natur, die ihre Arbeit tut, auch unter Ihrem Rasen.
Wie wendet man Nematoden in seinem Rasen an?
Nematoden auszubringen ist einfacher, als es klingt. Lösen Sie sie in Wasser auf, füllen Sie eine Gießkanne oder Gartenspritze und verteilen Sie sie gleichmäßig auf dem Rasen. Achten Sie darauf, dass der Boden vor und nach dem Ausbringen feucht ist, dann ziehen die Nematoden schnell in den Boden ein und machen sich sofort an die Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
a. Nematoden sind eine bewährte biologische Methode zur Bekämpfung von Larven im Boden. Sie suchen den Schädling aktiv auf und töten ihn ohne Gift oder Chemikalien.
Das hängt vom Schädling ab. Drahtwürmer bekämpft man am besten im Herbst, Engerlinge im Frühling oder Herbst. Die meisten Nematoden wirken am besten bei einer Bodentemperatur von mindestens 12 Grad. Überprüfen Sie die aktuelle Bodentemperatur über das KNMI.
Die ersten Ergebnisse sind oft innerhalb von 2 bis 4 Wochen sichtbar. Das Gras erholt sich danach allmählich, abhängig vom Ausmaß des Schadens.
Bei einem starken Befall oder wenn der Schädling wiederkehrt, ist eine Wiederholungsbehandlung ratsam. Eine jährliche vorbeugende Behandlung hält Ihren Rasen strukturell gesund.
Ja, absolut. Nematoden sind von Natur aus im Boden vorhanden und stellen keinerlei Risiko für Menschen, Tiere oder andere Insekten dar.
Das hängt von der Oberfläche ab. Auf unserer Produktseite findest du pro Produkt genau, wie viel du für deine Situation benötigst.